14. März 2017Drei Monate intensiver Tarifverhandlungen im Volkswagen Werk Kaluga in Russland haben Ende Februar 2017 zu einem neu ausgehandelten Tarifvertrag geführt. Im Mai 2006 wurden die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die die Verwendung, Verteilung und Wirkung von Öffnungsklauseln in Tarifverträgen in Deutschland untersuchte. Der Studie zufolge wurden Öffnungsklauseln weitgehend dazu verwendet, von kollektiv vereinbarten Arbeitszeitstandards abzuweichen, und wurden seltener angewendet, um die Löhne zu senken. In Bezug auf den Tarifabschluss stellt die Studie fest, dass größere Betriebe häufiger unter Tarifverträge fallen als kleinere (Tabelle 1). Die Daten zeigen auch, dass im Jahr 2005 etwa 38 % bzw. 3 % der Betriebe in Westdeutschland durch Branchen- bzw. Betriebsvereinbarungen abgedeckt waren, während 19 % bzw. 4 % der Unternehmen in Ostdeutschland von Branchentarifverträgen bzw. Betriebsvereinbarungen erfasst wurden. Mehr als die Hälfte der Betriebe in Westdeutschland und rund drei Viertel der ostdeutschen Unternehmen waren nicht an Tarifverträge gebunden. Mehr als ein Drittel der Unternehmen in Ost- und Westdeutschland gab zu, branchenspezifische Tarifverträge als Richtschnur für Einzelverträge zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern zu verwenden. Im Mai 2006 veröffentlichten zwei Autoren des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) die Ergebnisse einer Studie über die Nutzung, Verteilung und Wirkung von Öffnungsklauseln in Tarifverträgen in Deutschland.

Die Studie basiert auf Daten des IAB-Betriebspanels. Diese Erhebung wird regelmäßig vom IAB durchgeführt und umfasst 16.000 Betriebe in allen Branchen. Daher können die Ergebnisse als repräsentativ für die gesamte Wirtschaft angesehen werden. Das Schiff mit dem australischen Aluminiumoxid an Bord war unter Ladungsentladung. Seine Crew hat sie freundlich aufgenommen, vor allem, weil die SUR ein Unterzeichner des ITF-Kollektivvertrags ist. Nikolai Suchanow, der Führer der SUR FERO, sagte, dass der Schiffsbetreiber der belgische INOK N.V. ist. Die Besatzungsagentur, die 20 Karelianer beschäftigte, hat ihren Sitz in St. Petersburg. Es bleibt festzustellen, dass die Besatzungen mit den Arbeitsbedingungen zufrieden sind. Sie haben keine Beschwerden, die Löhne werden pünktlich bezahlt.

Wenn ein Schiff den ITF-Verhandlungsvertrag hat, arbeiten die Seeleute unter solchen Bedingungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass große Betriebe nach wie vor überwiegend von Branchentarifverträgen abgedeckt sind. Darüber hinaus nutzen kleine Betriebe, die nicht unter Tarifverträge fallen, auch Tarifstandards auf Branchenebene als Richtschnur für die Lohnverhandlungen. Daher bleiben Tarifverhandlungen das bedeutendste System der Lohnfestsetzung. Die IAB-Daten bestätigen jedoch auch eine rückläufige Abdeckung von Tarifverträgen seit Anfang der 90er Jahre. Darüber hinaus deuten die Daten darauf hin, dass die Betriebe zunehmend ein System der Lohnfestsetzung bevorzugen, das eine höhere Anpassungsflexibilität ermöglicht. Alle Seeleute haben individuelle Arbeitsverträge, die vorschreiben, dass jedes Besatzungsmitglied nach dem ITF-Kollektivvertrag arbeitet. Auf die Frage, ob der Kapitän die Vereinbarung vorweisen solle, gab er uns die Vereinbarung zwischen der Firma Way-East Shipping Agency Co und der Besatzungsagentur Cross-Ocean International Ship Management.

Natürlich haben wir den Seeleuten erklärt, dass die Beilegung von Arbeitskämpfen nicht in der Zuständigkeit der Besatzungsagenturen liege. Im Falle eines Streits würde die Besatzungsagentur nicht zur Verteidigung der Seeleute versammeln. Außerdem wurde für uns deutlich, dass der AB basi-Lohn in Höhe von 819 US-Dollar, der durch die ursprüngliche ITF-Vereinbarung garantiert wurde, nicht an Bord von m/v Zorina gezahlt wurde.